"Ich glaube, es gibt Menschen, die unglücklich sind, unheilbar, bloß weil sie sind." (G. Büchner - Leonce und Lena)

Es ist traurig, wenn ein Mensch diese Worte wählt, um seine eigene Gefühlswelt zu beschreiben. Oder ist es traurig, wenn er diese Worte wählen muss?

"Steh auf in deinem weißen Kleide und wandle hinter der Leiche durch die Nacht und singe ihr das Totenlied."

Zu viel! Zu viel!

Ja, da ist zu viel. Zu viel Gefühl, zu viel Schmerz, zu viel Angst. Es zerbricht etwas in mir, wenn ich die stärksten Menschen, die ich kenne, weinen sehe. Immer und immer wieder. Eine einzelne Träne nur, sie sei dir erlaubt, wie viele weitere, wenn dir danach ist. Und dir? Schüttelnde Schluchzer, viele, viele. Viel zu wenige, um deine wahren Gefühle auszudrücken, ich weiß. Ich liebe es, wenn du lachst. Und ich liebe es auch, wenn du lachst. Ihr tut es nur viel zu selten. Und jetzt noch weniger.
Da ist Trauer in euren Herzen, die tiefste Trauer, die aufrichtigste und die ehrlichste, die ich je gesehen habe.

Und ich, meine Helden? Ich verstecke meine Tränen, ersticke meine Seufzer. Ich suche das Leben, den Abstand vom Tod. Aber ich weiß, wenn ich das Leben finde, finde ich den Tod. Am Ende einer Liebe muss immer der Schmerz stehen. Ein unumgängliches Spiel. Ich suche die Geborgenheit, die mir niemand geben kann. Ich suche ein Zuhause, weil ich meins an ein Tal der Tränen verloren habe.


"Trösten Sie sich. Wenn Sie auch nicht heut Nacht unter dem Rasen schlafen, so schlafen Sie wenigstens darauf."

9.5.11 18:10

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