Bestandsaufnahme.

Es fühlt sich komisch an.
Gestern habe ich die letzte schriftliche Abiturprüfung hinter mich gebracht. Und jetzt ist da irgendwie ein Nichts, und zwar ein ziemlich großes. Es macht es uns einfach, wenn wir genau wissen, womit wir unsere Zeit verbringen werden, weil wir es müssen. Ja, es ist einfach zu wissen, dass man heute, morgen und den Tag danach am Schreibtisch verbringen wird, um zu lernen. Analytische Geometrie, Analysis, Stochastik. Alkohole, Fette, Ester, Nachweisreaktionen und alles andere. Egal was. Egal, wie sehr einem das Thema oder das Büffeln widerstrebt, es macht einem den Tag einfach.
Es macht den Tag zu keinem schönen Tag. Aber eben einfach.
Und jetzt. Schluss.
Man könnte meinen, ich müsste jetzt mit meinen Freunden feiern. Oh ja. Das werde ich auch tun. Allerdings sind die alle noch nicht fertig und im Moment recht wenig ablenkungsbedürftig. Da würde ich mich nicht wohl fühlen.
Und dann sind da ja auch die vielen Dinge, die unerledigt geblieben sind. All die Dinge, über die man gesagt hat: "Nach dem Abi. Dann hab ich Zeit." Dinge wie eben mein Zimmer aufräumen, den Carport streichen. Bekanntschaften pflegen, eine Menge durch die Gegend fahren, eine ehemals gute Freundin besuchen, die Anfang Februar Geburtstag hatte, die man aber schon seit der Jahreswende nicht mehr gesehen hat. Genau solche Dinge.
Dinge, die wichtig sind, aber auch nicht ganz angenehm.

Und da ist natürlich auch die große, im Moment wirklich hirneinnehmende Frage: Was mache ich im nächsten Jahr?
Und in dieser eigentlichen Rat- und Ideenlosigkeit sitze ich hier und versuche, mir selbst irgendwie klar zu machen, was ich will, kann und gut für mich ist. Und was möglich ist.

24.3.12 12:07

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